Bundesnetzwerk!Zivilcourage

Breites Bündnis für Zivilcourage konstituiert sich


Bundesnetzwerk plant jährlichen Aktionstag

Stand 25.10.15

Der 19. September eines jeden Jahres als „Tag der Zivilcourage“ in Deutschland – dies ist nur ein Beschluss von vielen, der vom neu konstituierten „Bundesnetzwerk!Zivilcourage“ auf dem

Courage!Congress 2015 in Bad Aibling gefasst wurde.

Die 50 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands erklärten zum Abschluss der dreitägigen Konferenz:

Die aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussion in Deutschland, ob in der Bevölkerung, den Medien oder politischen Intuitionen, ist momentan geprägt von Unsicherheit, Ressentiments und einer Suche nach Klarheit und einer demokratischen Haltung.

In diesem Klima politischer Unsicherheiten und Orientierungssuche haben sich in Bad Aibling 50 Vertreter von Vereinen, Verbänden oder Initiativen aus ganz Deutschland zusammengefunden, um das „Bundesnetzwerk Zivilcourage“ zu konstituieren.

Für die teilnehmenden Organisationen ist Zivilcourage ausschließlich verbunden mit sozialem Mut, bürgerschaftlichem Engagement, Respekt und sozialer Verantwortung.

Sämtliche Teilnehmer am Bundesnetzwerk sind sich einig und betonen, dass Zivilcourage Voraussetzung für ein Leben in Freiheit, in einer Gesellschaft ohne Angst, Rassismus und Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung ist.

Das Bundesnetzwerk Zivilcourage ist ein Netzwerk mit offener Beteiligungsstruktur. Beschlossen wurde, einen jährlichen Aktionstag in ganz Deutschland durchzuführen. Dazu einigte sich das Bundesnetzwerk auf den 19. September, der in Zukunft ein „Tag der Zivilcourage“ sein soll.

Die Teilnehmer des Bad Aiblinger Kongresses betrachten die Vernetzung als Stärkung der eigenen Tätigkeiten und planen den kreativen Austausch, die Erarbeitung gemeinsamer Projekte, Standards und Aktionen sowie die Stärkung von Zivilcourage in der Öffentlichkeit.

Zudem wählten die Teilnehmer am dreitägigen Kongress in der Nähe von München einen Sprecherrat, der die Aufgaben koordinieren und die Vernetzung vorantreiben soll. Gewählt wurden Irene Durukan aus Bad Aibling, Chaska Stern aus Berlin und Norbert Kuntze aus Bremen.

Der 4. Kongress zum Thema Zivilcourage wird vom Bundesnetzwerk im Herbst 2016 in Berlin durchgeführt werden.

Von unserem Team Gewaltmanagement wurde Chaska Stern, gemeinsam mit der Giuseppe Marcone Stiftung, beauftragt den Courage!Congress 2016 vor Ort mit auszurichten.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten!